Menschen bei den Mühlenbäckerndas sind wir

Heimat ist da, wo man zu Hause ist und wo das Herz höher schlägt. Für uns Mühlenbäcker ist das der Westerwald. Er ist ein  Ort der Geborgenheit und des Angekommenseins. Mit ihm sind wir durch und durch verbunden, denn seit vielen Generationen leben, mahlen und backen wir hier. Im Mittelpunkt von allem steht schon immer unsere Mühle. Sie ist unser Markenzeichen und unser Wahrzeichen. Und ein Zeichen für unseren hohen Anspruch an unser Handwerk und unsere Regionalität.

Frau Fischbach

Corinna Fischbach Bezirksleitung

Frau Rauen

Manuela Rauen Filialleitung Montabaur

Frau Speciale

Alexandra Speciale Bezirksleitung

Herr Friedrich

Alexander Friedrich Backstubenleitung Nachtschicht

Herr Geppert

Marc Geppert Controlling (Verkauf innen)

Corinna Fischbach

DAS TEAM IST ENTSCHEIDENDFREUT SICH, WENN SIE IN DEN VERKAUF GEHEN KANN

Meine Geschichte: „Eigentlich wollte ich beruflich immer was mit Tieren machen. Durch Zufall bin ich bei den Mühlenbäckern gelandet und habe hier ein Praktikum gemacht. Das Team hat mir so gut gefallen, dass ich geblieben bin und eine Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin gestartet habe. Seitdem habe ich verschiedene Filialen durchlaufen und dabei unheimlich viel gelernt. Heute betreue ich meine eigenen Filialen, kümmere mich um das Controlling und die Mitarbeitersuche. Ich bin offen und jeder kann mit allem zu mir kommen.“

Mein Antrieb: „Mein Antrieb sind die Menschen hier. Das Team ist für mich entscheidend – ich fühle mich hier einfach wohl und freue mich, wenn ich in den Verkauf gehen darf. Wenn wir Mitarbeiter suchen, ist mir das Probearbeiten besonders wichtig. Was man unbedingt mitbringen sollte: Spaß am Verkauf und die Fähigkeit, mit Menschen umgehen zu können. Es ist das Familiäre, das Heimatorientierte, das die Mühlenbäcker von anderen Bäckern unterscheidet. Bei uns stehen noch Menschen im Vordergrund. In welchen Bereich wir uns weiterentwickeln sollten? Mehr Gastro und eine moderne Einrichtung.“

Mein Stück Heimat: „Das sind meine Familie und meine Freunde. Da, wo diese Menschen sind, bleibe ich. Also bleibe ich hier.“

Manuela Rauen

VON DER VERKÄUFERIN ZUR LEITERIN DER TOPFILIALESORGT DAFÜR, DASS ALLES AN LAND KOMMT

Meine Geschichte: „Ich habe vor zwölf Jahren als Verkäuferin in der Filiale in Neuwied angefangen – jetzt leite ich eigenverantwortlich unsere Topfiliale in Montabaur mit 30 Mitarbeitern. Meine Aufgabe ist es, das Personal einzuteilen, die Ware und auch die Zutaten zu organisieren, weil wir Brot vor Ort selber backen. Ich sorge dafür, dass alles an Land kommt und halte der Bezirksleitung den Rücken frei. Die Filiale zu betreiben ist schon anspruchsvoll, da wir hier verschiedene Stationen haben – vom Frühstück bis zum Abendessen. Das heißt, wir backen, bereiten Snacks, Salate und Pasta zu, machen eigene Dressings und Soßen. Und ich als Leiterin muss natürlich alle Stationen beherrschen.“

Mein Antrieb: „Was mir hier gefällt, sind vor allem die Mitarbeiter – das hat von Anfang an gepasst. Wir haben eine gute Mischung an Leuten in der Filiale, das ist ein Geben und Nehmen. So wie es läuft, läuft es gut. Meine persönliche Perspektive ist es, meinen Filialmanager zu machen. Denn machen kann man immer was.“

Mein Stück Heimat: „Ich bin gerne auf der Arbeit. Und wenn ich irgendwo bin und es gefällt mir, dann verharre ich da.“

Alexandra Speciale

EHRLICHE HAUT MIT DICKEM FELLTAG UND NACHT FÜR DIE MITARBEITER ERREICHBAR

Meine Geschichte: „Ich bin gelernte Bäckermeisterin und war jahrelang im Gastrobereich selbstständig. 2009 habe ich mich bei den Mühlenbäckern als Bezirksleiterin beworben. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Vorstellungsgespräch bei Rudolf Jung: Es dauerte sechs Stunden – inklusive Essen und Mühlenführung. Das hat mich beeindruckt und anscheinend habe ich auch Eindruck hinterlassen. Denn seitdem leite ich 12 Filialen mit über 100 Mitarbeitern. Ich kümmere mich ums Personal und darum, wie die Filiale daherkommt. Denn auch hier zählt der erste Eindruck.“

Mein Antrieb: „Meinen Erfolg definiere ich über Zahlen – im Moment mache ich hier einen guten Job. Ich habe ein dickes Fell und bin dafür bekannt, dass ich mir nichts sagen lasse. Dafür kriegt man von mir aber auch immer eine ehrliche Antwort. In meinen Filialen habe ich die aufsässigsten Mitarbeiter, aber die will ich auch. Meine Mitarbeiter wissen, dass sie mich Tag und Nacht erreichen können. Es ist mir aber auch wichtig, abschalten zu können, und das kann ich, sobald ich zur Haustür reinkomme. Der Markt entwickelt sich dahin, dass den Kunden immer mehr Erlebnis geboten wird. Ich unterstütze es sehr, dass die Reise auch bei uns in diese Richtung geht – den ganzen Tag gastronomisch und mehr individuelles Ambiente in den Filialen zu schaffen.“

Mein Stück Heimat: „Für mich ist Heimat da, wo mein Schlüssel passt.“

Alexander Friedrich

NACHTEULE UND RHEINISCHE FROHNATURHÖRT SOFORT, WENN DIE MÜHLE ZU SCHNELL ODER ZU LANGSAM LÄUFT.

Meine Geschichte: „Den Wunsch, in einer Bäckerei zu arbeiten, hatte ich von Kindesbeinen an – seit ich mit dem Kindergarten in einer Backstube zu Besuch war. Den Teig in der Hand zu haben und auch das frühe Arbeiten fand ich einfach nur klasse, daran kann ich mich noch genau erinnern. Nachdem ich in einer anderen Bäckerei gelernt hatte, bin ich am 01.08.1988 zu den Mühlenbäckern gekommen und habe mich nach und nach hochgearbeitet. Heute bin ich Produktionsleiter in der Nachtschicht und für rund 20 Mitarbeiter verantwortlich. Ich kümmere mich um die Abläufe, die Einkäufe und die Mühle. Das Arbeiten hier war von Anfang an stressig, eng und schnell, aber das liegt mir. Ich bin eine rheinische Frohnatur, verstelle mich nicht und sage, was ich denke – damit kommen meine Leute klar.“

Mein Antrieb: „Ich mache meine Arbeit gerne. Mir gefällt, dass hier alles in einem Haus passiert: Wir machen unser Mehl selber, kaufen selber ein, produzieren selber. Ich weiß, was vorne rausgeht, und das ist schön. Gerade die Mühle ist was Tolles – wenn was nicht stimmt, höre ich das sofort, zum Beispiel wenn sie zu schnell oder zu langsam läuft.  Unsere Branche wird inzwischen sehr von der Industrie beeinflusst, hier haben wir aber immer noch das pure Handwerk. Wenn es so bleibt, bleibe ich auch. Das Einzige, was ich auf Dauer ändern möchte, ist, von der Nacht- in die Tagschicht zu wechseln. Nachts zu arbeiten geht einfach nur eine begrenzte Zeit, da sich der Körper nie an den Rhythmus gewöhnt und wenig Zeit fürs Privatleben bleibt.“

Mein Stück Heimat: „Mein Sohn, meine Arbeit und meine ZZR600 Kawasaki.“

Marc Geppert

MIT DER MÜHLE AUFGEWACHSENSCHON ALS DREIJÄHRIGER HIER BRÖTCHEN GEHOLT

Meine Geschichte: „Seit 30 Jahren wohne ich in der Nähe der Mühle und bin mit dem Betrieb aufgewachsen. Schon als Dreijähriger habe ich hier Brötchen für die Familie geholt – mit einem kleinen roten Beutel und einem handgeschriebenen Zettel von meiner Mutter in der Hand. Es gab immer Weltmeisterbrötchen für meine Eltern, Schokobrötchen für uns Kinder und Schnitt- und Kaiserbrötchen für Opa. Mein Opa war der erste Fahrer von Rudolf Jung, meine Mutter hat hier auch schon ausgeholfen, und jetzt führe ich die Tradition fort. Ich fand den Betrieb immer schon faszinierend, das alte Wasserrad in Verbindung mit den modernen Maschinen. Heute arbeite ich im Verkauf innen, das heißt ich bin die Ansprechperson für den Verkauf, wenn es um Kassen, Bestellungen, Rechnungen, Inventuren etc. geht. Bäcker werden wollte ich aber nie, ich bin ein Zahlenmensch und arbeite am liebsten im Büro. Was aber schön ist, ist der Kontakt mit den Kollegen aus dem Handwerk. Auch zu Hause schließt sich der Kreis: Heute holen meine Kinder hier die Brötchen – und der Einkaufszettel ähnelt meinem von früher doch sehr.“

Mein Antrieb: „Wir haben ein gutes Miteinander der Abteilungen und einen Informationsaustausch, das ist eine tolle Sache. Hier arbeiten ganz unterschiedliche Charaktere, die sich gegenseitig ergänzen, und wir bringen Leistungen auf Topniveau. Man ist aber nie am Ende mit der Arbeit, man kann sie immer optimieren. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir gesund wachsen (gerne in Richtung Taunus), mehr Stabilität und weniger Fluktuation in den Filialen haben und unsere Produkte stetig verbessern.“

Mein Stück Heimat: „Das habe ich hier im Betrieb gefunden. Ich bin Feuer und Flamme für meine Arbeit und glücklich, dass mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Privat ist mein Stück Heimat meine Familie und meine Leidenschaft für Sport.“